Aktualisiert am:30.09.2018


Herzliche Sanges-Grüße!

Der
Männerchor 1874 Balve e.V informiert.

Wir möchten Ihnen einen umfassenden Einblick in die Aktivitäten unseres traditionsreichen Chores bieten.
Auch möchten wir Ihr Interesse an der Chorgemeinschaft wecken, die mehr ist als Singen.Es macht einfach Spaß!
Es ist eben dieser Spaß, gemeinsam etwas zu erreichen.

Vielleicht auch neue Freunde und Bekannte zu finden.
Der MC 1874 e.V. berichtet >>HIER<< über den ständig laufenden Service - Die Möglichkeit der Papierabgabe
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Im September >
Das 13. Meisterliche Chorkonzert des MC 1874.e.V.

Meisterliches Chorkonzert 2018

Danke! Der Männerchor Balve und seine Gäste sorgten in der Höhle für Gänsehaut-Momente. Die Felsen-Arena tat ein Übriges.
Das war wirklich meisterlich. Fünf Chöre, fünf verschiedene Klangfarben und die richtige Mischung aus schönen Melodien zum Träumen und mitreißenden, fetzigen Momenten. Kurzum: ein Meisterliches Chorkonzert.
Würde man nicht den insgesamt gut 180 Sängerinnen und Sängern, die im Laufe des Samstags hier auf der Bühne stehen, so dermaßen Unrecht tun, könnte man auch sagen: Der Star ist die Höhle! Wohl kaum etwas erfreut in dieser Kathedrale so sehr wie mehrstimmiger Chorgesang. Trotz nahezu voll besetzter Stuhlreihen: Präsenz und, wo nötig, auch Kraft, Transparenz und Feingefühl in jeder Reihe. Voraussetzungen, die alle fünf Gruppen der insgesamt 13. Auflage des Meisterlichen Chorkonzertes dankbar zu nutzen wussten.

Natürlich eröffnete der Gastgeber selbst am Samstagnachmittag. Unter anderem mit einem genau 100 Jahre alten Lied, das am Ende des Ersten Weltkriegs mahnte: „Menschen, bewahrt Euch den Frieden“. Besinnlich machte auch erst einmal Pro Vocal Arnsberg weiter. Das „Ave Maria der Berge“ mit gesungenem Glockenklang und zartesten Melodien. Auch wenn dabei manchmal überhaupt nur vier Stimmen dieses gemischten Chores erklangen, so war das bis in die letzten Ecke einnehmend, siehe oben.


 
"Musik war der Höhepunk"

Als Kontrast dazu zunächst mit dem federnden „Say something“ kam dann einer der atmosphärischen Höhepunkt: „Music“ von John Miles. Marc Gilles, Moderator des Tages aus den Reihen des Balver Männerchores, hatte schon gemutmaßt, wie man ganz ohne Instrumente diese epische Komposition auf die Bühne bringen will. Mit den Stimmen natürlich, die das perlende Klavier, hymnische Streicher, aber auch den mitreißenden wie kniffeligen Mittelteil im ungewöhnlichen 7/4-Takt sicher und stimmungsvoll auf die Bühne zauberten. Dazu kam natürlich ein Text, der für ganz viele der Beteiligten sicherlich ganz viel auf den Punkt bringt: Musik als die große erste und letzte Liebe.

Stilmix, das kleinste Ensemble des Tages mit einem Dutzend Beteiligter auf der Bühne, brachte die Felswände natürlich nicht so zum erzittern wie es bei anderen drei- bis fünfmal so viele Musiker hin und wieder taten. Umso mehr überzeugte hier der Zusammenklang hochkarätiger Einzelstimmen. Und beim Spiritual „Dis Train“ ließen sie tatsächlich irgendwie einen Zug durch die Höhle fahren.Der Balver Männerchor nahm nach der Pause lieber das Schiff. Den „Seemann“ widmete Marc Gilles den Besuchern, die seiner Nachforschungen gemäß die weiteste Reise zum Meisterlichen Chorkonzert auf sich genommen hatten: aus Schleswig. Natürlich schunkelten dann aber alle mit, als der Männer- kurzfristig auch zum Shantychor wurde. Anschließend ging es musikalisch an die Bar, als dann im Lied auch die Frage beantwortet war, wer den die nächste Runde des kühlen Gerstensaftes bezahlen will.Kleine Panne anschließend beim Frauenchor Aviva, ganz sicher aber nicht alkoholbedingt. Traumhaft weiche Klänge des „Ave Maria“ sangen nicht nur die Damen, sondern spielte auch Chorleiter Michael Nathen am Klavier. Aber dann klinkte sich von dem elektronischen Instrument irgendwann ein Metronom-Tackern und eine wie von Geisterhand gespielte Melodie ein. So was kann die moderne Technik ja auch. Passte nur nicht, die Sängerinnen brachen in schallendes Gelächter aus und auch Daniel Pütz, der am Rande mit seiner Technik den Mitschnitt des Konzertes steuerte schaute völlig unschuldig und achselzuckend unter seinen Kopfhörern hervor. Also Neustart. Dieses Mal ohne Probleme und traumhaft schön. Und danach das irische „Our Island Coulter“ konnte die Gänsehaut tatsächlich noch steigern.

Warmer Applaus für alle

Eine Urkraft von gut 50 Männerstimmen in Form des MGV Drabenderhöhe bildete den Abschluss. Ob wahnsinnig kraftvoll schmetternd, leise flüsternd: vor allem rhythmisch unglaublich präzise, wenn die Jungs von Hubertus Schönauer wie im Stück gefordert den Text manchmal mehr sprachen als sangen. Kein anderes Lied als der Volksmusik-Hit „Rock mi“ mit Stehbiertisch-Trommel hätte den offiziellen Teil besser und mitreißender beenden können. Für den Abschluss kamen die Balver Sänger noch einmal dazu, und es ging mit dem einem Volkslied nach Südtirol. Vor felsiger Kulisse erklang ja durchaus passend so einiges aus den Bergen bei diesem Konzert. Viel Applaus gab es dann für alle Beiträge.

 FotoS und Bericht von Alexander Lück

Schönauer ist der Jürgen Klopp der Chor-Szene


Was Jürgen Klopp für den Fußball ist,ist Hubertus Schönauer für die heimische Chor-Szene.
Der MC 1874 Balve singt meisterlich.

Ein wirklich meisterlicher Chor, der aber nicht Meisterchor werden will. Mit großer
Fachkompetenzund mindestens ebensolchem Witz treibt Hubertus Schönauer seine Schützlinge vom Balver Männerchor 1874 zu Höchstleistungen. Und sorgt dafür, dass sich die Herren auch auf den schlimmsten Tag der Woche freuen können. Ein Besuch im Drostenhaus.

Und dort hat sich am Montagabend nicht etwa eine gestresste Runde zur Meditation versammelt, auch wenn das langgezogene, tiefe „Ooohhh“, welches durch die Tür dringt, zunächst diesen Eindruck vermittelt. Die tiefen Bass-Stimmen müssen vielmehr eine lautmalerische Hintergrund-Begleitung üben. Dass diese Versammlung ganz oben unterm Dach des Drostenhauses so ziemlich wenig mit Entspannung und meditativer Ruhe zu tun hat, wird dem Beobachter aber schon nach wenigen Sekunden klar.

>Sprüche gehören dazu

„Wenn es Montag ist, dann muss bei Euch der Stecker in die Dose, Ihr müsst unter Strom stehen. Wer von der Probe nicht erschöpft nach Hause geht, hat etwas falsch gemacht“, schärft Hubertus Schönauer der Herrenrunde ein. Einer von mehreren Sprüchen an diesem Abend, den man sofort in das allgemeine Merkheft für jeden ambitionierten Sänger notieren kann.
Andere lauten: „Wenn ihr beim Sitzen mit dem Rücken die Lehne berührt, geht sofort die ganze Kontrolle über die Stimme verloren.“ Oder: „Euer Gesicht muss jeden Ton und den Text des Liedes widerspiegeln.“Und das ganze vermittelt Schönauer seinen Schützlingen eher im Stil eines Fußalltrainers Marke Jürgen Klopp als im Flüsterton. Glücklicherweise auch mit viel Humor und flotten Sprüchen: „Wobei Hubertus bei seinen ganzen Chören nicht immer wissen kann, welchen Witz er wo schon gemacht hat“, lacht Bernhard Krüdewagen. Natürlich ist das keine Show der Sorte „Große Klappe, nichts dahinter“.

>Schönauer gilt als Top-Mann
Schönauer ist einer der profiliertesten Chorleiter der Region. Mit Fokus auch auf die kleinsten Details arbeitet er mit den vier Stimmen. Das bekannte Lied vom „Seemann“ bekommt ein zackig-rhythmisches Arrangement, das exakt sitzen muss. Weiter ermahnt Schönauer zum Beispiel, dass bei mehrfachem Ton auf gleicher Höhe jeder neue Einsatz eigentlich einen kleinen Hauch höher erfolgen muss. „Sonst sinkt Ihr sofort ab.“ Und das ist dem Dirigenten ein Graus.

>Zusätzlicher Aufwand
Den Kemper-Werkschor aus Olpe führte der Musiker, der für den Balver Männerchor einmal die Woche die Anreise aus Wenden im südlichen Kreis Olpe auf sich nimmt, zum Sieg bei der Premiere des WDR-Chorwettbewerbs für ganz NRW. Andere von aktuell 13 Sängergruppen formte Schönauer zum Meisterchor. Was ihm mit seinen Schützlingen in der Hönnestadt wohl nicht gelingen wird. Und das liegt keinesfalls an der mangelnden Qualität, denn diese hätte man durchaus, wie die Runde mit Stolz ausdrückt. „Aber wir haben uns bisher immer bewusst gegen eine Teilnahme an diesem Wettbewerb entschieden. Das wäre ein zusätzlicher Aufwand, man bekommt Stücke vorgeschrieben, die vielleicht nicht jeden Geschmack im Chor treffen. Die Erfahrung anderer Chöre lehrt: Manche haben auf dem Weg zum Meisterchor sogar Sänger genau deswegen verloren“, sagt der Vorsitzende Bernhard Krüdewagen.

>Handverlesene Gäste
Also singen die knapp 60 Sänger einfach trotzdem meisterlich, ohne Meisterchor zu sein. Das Meisterliche Chorkonzert, Ende September zum 13. Mal in der Höhle (siehe Infobox) wird hörbarer Ausdruck dessen. Mit handverlesenen, hochklassigen Chören, „die sich darum reißen, in der Höhle aufzutreten. Klar, Atmosphäre und Akustik sind auch einmalig“, so der Sänger und Schriftführer Heinrich Krüdewagen. Und da soll auch der eigene Beitrag des Männerchores qualitativ nicht abfallen. Deswegen wird eifrig geprobt.

>Der schlimmste Tag der Woche
Hubertus Schönauer war noch nicht ganz zufrieden und ließ das seine Jungs auch wissen. Aber man habe den gleichen Ehrgeiz wie der Dirigent und sei mit ihm überaus zufrieden, versichern die Sänger anschließend in gemütlicher Runde. Geprobt wird immer am schlimmsten Tag der Woche. „Keiner freut sich normalerweise auf den Montag. Dank des Chores aber nun doch“, lacht Marc Gilles.

>Bunt gemischte Truppe
Hervorzuheben ist neben der tollen Gemeinschaft auch die bunt gemischte Altersstruktur, im Klangkörper wie auch im Vorstand. Drei Generationen sind im Balver Männerchor versammelt. „Dennoch bleibt die Nachwuchsgewinnung eine Herausforderung und Aufgabe für die Zukunft“, weiß Bernhard Krüdewagen. Fest im Balver Stadtleben verwurzelt, geht der Einzugsbereich der Sänger mittlerweile aber auch weit hinaus. Auch ohne Meisterchor-Titel an der Wand.

>>INFO<<
Das Meisterliche Chorkonzert am Samstag, 29. September ab 17 Uhr in der Höhle gestalten neben den Gastgebern auch der MGV Drabenderhöhe (ebenfalls unter Hubertus Schönauer), Stilmix (einer kleiner gemischter Chor aus Attendorn), der Frauenchor Aviva aus Lennestadt und die bekannte Gruppe Pro-Vocal-Arnsberg unter Ulrich Dülberg.
Der Männerchor ist auf dem Stadtfest mit seinem Sängerzelt vertreten: zum Dämmerschoppen am Freitag von 19 bis 22 Uhr und am Samstag ab 11 Uhr.

Das 13. Meisterliche Chorkonzert in der Balver Höhle
Leistungsstarke Chöre, die durch ihre Auftritte weit über deren Stadtgrenze hinaus Anerkennung gefunden haben, erhalten vom Männerchor eine Einladung zum Chorkonzert, um mit ihm ein Programm zu gestalten, welches keinen Wunsch unerfüllt lässt. 


27.06.2018

Balver Sangesbrüder luden zum Fest nach Wocklum ein!

Tolle Stimmung beim MC1874 Balve e.V. Sommerfest für jung und alt!

Der Männerchor Balve veranstaltete sein diesjähriges Sommerfest in der feinen Lokation der Wocklumer Reitarena.

Zahlreiche Teilnehmer trafen sich bereits um 13.30 Uhr am Drostenplatz, samt Frauen und Kinder traten sie eine schönen Wanderung Richtung Wocklum an.

Auf diesem Weg wurde eine  Pause an der Luisenhütte (Hüttenschänke) eingelegt.
Dort wurden die "Wanderer" mit Getränken versorgt, bevor es dann Richtung Schloss weiter ging.

15.00 Uhr Schlossbesichtigung